16. Mai 2018

10 Mountain-Bike Fahrtechnik-Tipps

Viele Radfahrer nutzen ein Mountain-Bike, weil ihnen die Optik der Räder gefällt oder weil sie gerne die Option hätten, auch mal rechts und links ins Gelände abzubiegen. Das können wir gut nachvollziehen. Die meisten MTBs werden aber artfremd eher auf befestigten Wegen eingesetzt, auf denen Trekking- und Tourenräder eigentlich besser aufgehoben wären.

Wer sich aber auch regelmäßig abseits von Fahrradweg, urbanem Umfeld & Co. bewegen möchte, der wird sicher wissen, dass der nicht von Beginn an zum Downhill- oder Single-Trail-Profi geboren wurde, zu schwierige Passagen erstmal meiden und sich Schritt für Schritt steigern. Die 10 Profi-Tipps im Film können helfen, sich langsam an sein Limit heranzutasten und dann auch im Gelände souverän zu bewegen.

Zwei wichtige Tipps werden im Film aber vergessen: Gutes Material und gute Schutzkleidung.

Tipp 11: Ein Bike in rauem Gelände zu bewegen, stellt hohe Herausforderungen an das Material. Ein übertrieben billiges Rad kann hier regelrecht kolabieren. Schwere Stürze und Verletzungen können die Folge sein. Investieren Sie lieber ein paar 100 Euro mehr in ein besseres Rad, bei dem Materialgüte und z.B. Schweißnähte den hohen Belastungen gerecht werden. Tipp 11a: Vor allem zum Saisonende werden hochwertige Fahrräder z.T. mit hohen Nachlässen angeboten. So sind z.B. 2014er Marken-Bikes nicht schlechter als deren 2015er Versionen, nur oft viel preiswerter.

Tipp 12: Lieber einen Protektor zu viel, als zu einen wenig. Besonders als Gelände-Anfänger müssen Gelenke, Kopf und Rücken besonders gut geschützt sein, um eventuelle Stürze schadlos zu überstehen. Ein guter Helm und ein Set hochwertiger Protektoren kosten nicht die Welt, sind im Gelände aber erste Pflicht. Wenn Sie beim Fahrrad-Händler ihres Vertrauens kaufen, versuchen Sie aus Bike und Zubehör einen "guten Deal" zu verhandeln. 

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