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23. Jan. 2015

Der Harz: Dunkler Wald, lichte Höhen (TV-Tipp)

Der Harz ist das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands und erholt sich langsam vom Jahrhunderte langen  Raubbau durch den Menschen. Eine interessante Doku sehen Sie am Montag, 26.01.2015 um 14:15 Uhr im Bayrischen Fernsehen.

Vergangene Generationen haben den Harz regelrecht ausgebeutet. Das Mittelgebirge wurde vom Bergbau durchlöchert, der Tierbestand nahezu leergeschossen und die Region fast entwaldet. Ein intensiver Schutz und die Selbstheilung der Natur haben heute im Harz wieder eines der dichtesten und spannensten Waldgebiete Deutschlands entstehen lassen. Viel mehr aber noch fasziniert die Wiederansiedlung ursprünglich dort heimischer Tierarten, die seit langen lokal ausgestorben waren und auch heute sensibel auf den Zustand des Ökosystems reagieren.

So ist das Vorkommen von Luchsen und Wildkatzen ein guter Indikator, dass der Harz heute ein intaktes Naturgefugium darstellt. Damit die Wildnis Wildnis sein darf, werden Touristenströme durch eingerichtetet Nationalparks geleitet. Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wissen um ihre Verantwortung gegenüber dem einst geschundenen Mittelgebirge mit kahlem Gipfel, waldreichen Flanken und wasserreichen Tälern.

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